Für Wanderer aus Deutschland ist der Gleck ein ganz besonderer Berg, denn bei einer Höhe von 2.957 Meter ist er fast so hoch wie die Zugspitze. Ihn zu besteigen ist nur eine Frage der Kondition, denn die Route selbst stellt keine besonderen Anforderungen.
Speck, Salami und Kaminwurzen – das sind nur einige wenige Delikatessen, die Touristen an Südtirol so schätzen. Umso besser, wenn man sie bei einem der wenigen Metzger kaufen kann, der dafür auch eigene Südtiroler Schweine schlachtet.
Der Welscher Berg (ital. Cima Trenta) ist mit seinen 2.636 Metern Höhe ein Wanderziel, von denen wir in Deutschland nicht allzu viele besitzen. Zudem ist er, mit Ausnahme der letzten 10 Meter, auch sehr leicht zu erwandern, wenn man die Kondition besitzt.
Ein Klassiker unter den Wanderungen: Über die wunderschöne Riemerbergl-Alm weiter über den Höhenweg etwas unterhalb des Hohen Dieb, bis man die Kühberg-Alm für eine gemütliche Jause erreicht.
Direkt an unserem Hotel startet der Wanderweg 14, der nach ungefähr 2,5 Stunden Wanderzeit knapp unterhalb der Baumgrenze an der Steinbergl Alm vorbeiführt.
Vor etwa 30 Jahren habe ich ihn zum letzten Mal gesehen: Den Kirchturm, der aus dem Reschensee herausragt. Daher ging es dieses Mal über den Reschenpass nach Südtirol.
Die Breitachklamm bei Oberstdorf ist eine der spektakulärsten Klammen in Europa. Über eine Länge von 2,5 Kilometer (und einer im Vergleich dazu relativ geringen Steigung) führt sie durch eine der tiefsten Felsenschluchten Deutschlands.
Oberstdorf ist nicht nur die südlichste Gemeinde Deutschlands, sondern auch ein sehr berühmter Wintersport-Ort. Da wir aber im Sommer einen kleinen Ausflug machten, blieb für uns „nur“ das Wandern.