Power Play Ausgabe 5/1995: Statistik.

Meine letzte Power Play! Mit der Ausgabe 5/1995 endet meine persönliche Geschichte mit ihr. Ich kaufte sie nochmal, da „Z“ von den Bitmap Brothers das Titelthema war.

Power Play 5/1995 – die Statistik
Statistik der Power Play, Ausgabe 5/1995

Statistik der Power Play, Ausgabe 5/1995

Selbst die Redaktion gibt es zu: In der letzten Ausgabe hatten sie nur ein Notprogramm und kratzten alle Spielereserven zusammen, um überhaupt ein Heft füllen zu können. Doch in dieser Ausgabe sind es wieder mehr Spiele.

In der Tat, es sind doppelt so viele Spiele wie in der letzten Ausgabe, nämlich in Summe 25 Spiele, und für die nimmt man sich auch 32 Seiten Platz. Aber dennoch scheinen die Zeiten mit 50 oder sogar mehr Spielen vorbei zu sein. In Ausgabe 3/1993, also vor zwei Jahren, waren es 68 Tests, und seitdem gab es nur noch ganze 6 Ausgaben, in denen es mindestens 30 Tests gab.

Aber wer damals selbst mit dabei war, kann sich natürlich auch an den Grund erinnern: Die „kleinen“ Spiele wurden immer weniger, und die großen Firmen steckten immer mehr Geld und somit auch Entwicklungszeit in die „großen“ Spiele. Und da war die logische Konsequenz, dass es immer weniger Spiele pro Monat gab.

Und so sah es aus: MS-DOS (22Tests), Windows (3).

Und was gab es sonst noch?
Statistik der Power Play, Ausgabe 5/1995

Statistik der Power Play, Ausgabe 5/1995

Michael Hengst ist immer noch mit dabei, obwohl bereits in der Ausgabe 4/1995 sein Abschied bekannt gegeben wurde. Man gespannt, ob er in der nächsten Ausgabe immer noch geführt wird.

Die „USK“, die „Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle“, die seit einiger Zeit alle Spiele mit empfohlenen Altersangaben versieht, stellt sich in dieser Ausgabe einem Interview.

Es gab auch einen Bericht von der CeBit 1995, in dem einige PC-Trends vorgestellt wurden. Diese konzentrierten sich auf nicht weiter überraschende Steckkarten, die die Multimedia-Fähigkeiten der Rechner verbesserten, also: Grafikkarten, Videokarten, Soundkarten und Spezial-Lösungen für MPEG.

Man sollte noch einmal einen Blick auf die letzten 12 Monate werfen und auf die noch vor einem Jahr vorhandene Vielfalt der Testsysteme. Obwohl es auch damals schon nicht mehr die ganz große Vielfalt der Jahre 1992 und 1993 gab, wird es in den nächsten Monaten ganz deutlich werden, wie sich die Zeiten geändert haben, denn dann fallen weitere 5 (!) Systeme aus der 12-Monats-Sicht.

Meine letzte Power Play!

Diese Ausgabe markiert zugleich auch das Ende meiner Power Play Zeit. Zu dieser Zeit besaß ich noch immer keinen PC (das geschah kurz nach Launch von Windows 95), sondern u.a. einen Amiga 1200, und für dieses System gab es, wie man sehen kann, ab Sommer 1994 nur noch Alibi-Tests. Und ab Ausgabe 11/1994 sogar überhaupt keine Amiga-Tests mehr.

Bis zur Ausgabe 10/1994 kaufte ich wirklich jede einzelne Ausgabe, und danach nur noch Ausgabe 1/1995 und 5/1995. Von 86 Ausgaben besaß ich also 81. Und die meisten davon habe ich heute noch in Kisten gelagert. Insbesondere von den ganz frühen Ausgaben möchte ich mich auf keinen Fall trennen, denn sie sind Teil meiner Jugend.

Das letzte Mal habe ich auch nur zugeschlagen, weil ein Spiel meiner Jugend-Helden, nämlich den Bitmap Brothers, in der Vorbesprechung war. „Z“ wurde dann leider nicht der erhoffte Hit, und die Geschichte der Bitmap Brothers endete glaube ich auch mit diesem Spiel. Die Firma gibt es heute noch, aber die Homepage wurde seit Ewigkeiten nicht mehr aktualisiert, und es werden nur Lizenzen/ Konvertierungen alter Titel angekündigt. Ich denke, da sitzt nur noch ein Brother, der ein wenig Büroarbeit verrichtet. Schade.

Das PDF mit der Statistik der ersten 86 Ausgaben gibt es hier zum Download: Statistik der Power Play, Ausgabe 5/1995


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Oliver Kilb

Oliver Kilb

Schön, dass ihr vorbeischaut! Viel Spaß auf meiner kleinen Homepage.

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