1995: Camping-Urlaub in Frankreich Teil 4: Die Ardeche.

Den Abschluss unserer Frankreich-Rundfahrt bildete die Ardeche. Genauer: Die Gegend um den imposanten Naturfelsbogen bei Vallon-Pont d’Arc. Aber vorher machten wir einen kurzen Abstecher nach Bordeaux.

Zwischenstop in Bordeaux
Irgendwo in Bordeaux.

Irgendwo in Bordeaux.

Wir hatten nicht wirklich einen Plan, wohin wir wollten – normalerweise sind wir einfach den Schildern „Stadtmitte“ gefolgt. So kamen wir auch zur Kathedrale von Bordeaux, die man auf zwei Bilder unten sehen kann (hier der Google Earth Link zur Kathedrale). Natürlich ist in den letzten 20 Jahren auch in Bordeaux die Verkehrsführung geändert worden, aber ich konnte den Ort wiederfinden, an dem das Bild links aufgenommen wurde: Siehe hier, bzw. siehe hier für ein Motiv mit der Uhr. (Cours de l’Intendance, Nähe Allée de Tourny mit dem Maison Internationale du Vin – Zentrum des Einzelhandels für Luxusgüter.) Mittlerweile ist dort eine verkehrsberuhigte Zone, und seit 2004 verkehren dort auch Straßenbahnen. So richtig Lust hatten wir nicht, und ich erinnere mich auch noch an eine knappe Einfahrt in eine Park-Garage… (1.80m oder 1.90m Einfahrtshöhe, und wir haben quasi aus dem Fenster gehangen, um zu prüfen, ob wir da reinpassen.) Also blieben wir wirklich nur ganz kurz und fuhren weiter zu unserer letzten großen Station.

 Auf zur Ardeche!
An der Ardeche (bei Vallon-Pont d'Arc)

An der Ardeche (bei Vallon-Pont d’Arc)

Die Fahrt zur Ardeche führte uns zuerst durch die Weinregion Bordeaux, doch die ließen wir auch schnell hinter uns. Der überwiegende Teil des Weges führte uns in der Dunkelheit durch teilweise sehr enge und dunkle Gassen. Mir als Fahrer (!) wurde dabei so schlecht, dass wir in der Nacht eine Stunde anhalten mussten, damit meine Übelkeit abnahm. 700km ungefähr betrug die Distanz von Contis, und über 9 Stunden reine Fahrzeit – weil wir mal wieder Maut sparen wollten bzw. nicht wussten, wie viel schneller wir über die Mittelmeer-Route hätten fahren können. Die ist zwar (wie ich gerade gesehen habe) 50km länger, dafür aber gute 2 Stunden schneller – und garantiert ohne scharfe Kurven mit entgegenkommenden LKWs in der finstersten Nacht.

An der Ardeche (bei Vallon-Pont d'Arc)

An der Ardeche (bei Vallon-Pont d’Arc)

Rund um Vallon-Pont d’Arc gibt es zig Campingplätze und Kanu/ Kajak-Vermietungen, denn direkt hier beginnen die Gorges de l’Ardèche, ein traumhaftes Urlaubsziel für Wanderer, Höhlenfreunde, Kanufahrer. Der Campingplatz, auf dem wir zwei Tage blieben, wurde auch in späteren Jahren gerne wieder von mir aufgesucht. Heute heißt er „Camping Le Chauvieux„, ich meine aber, dass damals zumindest die Einfahrt näher an der Ardeche selbst lag. Wir waren schon alle recht geschafft nach den ganzen Strapazen auf der Straße, aber dennoch war es den Ausflug wert. Damals™ war noch nicht so viel los, wie wohl heute, da jeder dieses Wahrzeichen schnell finden kann.

Und dann ging es wieder nach Hause: Nochmal 750km, und damit sind wir einmal quer durch ganz Frankreich gefahren. Ein schöner Urlaub!

Alle 4 Teile der Urlaubsreise:

Oliver Kilb

Oliver Kilb

Schön, dass ihr vorbeischaut! Viel Spaß auf meiner kleinen Homepage.

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1 Antwort

  1. 6. März 2016

    […] Nachdem Rudi sein C++ Buch eher selten aufgeschlagen hatte, und der Rest von uns auch noch ein paar Tage Urlaub genießen wollten, planten wir den letzten Stop unserer Frankreich-Rundreise. Und das war die Ardeche… […]

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