1991: Laserdisc-Games in der Power Play.

Auch die Power Play berichtete über die Laserdisc-Games, die das Spielen von Dragon’s Lair und anderen Spielen auf Laserdisc am Amiga (und Atari ST, sowie PC) ermöglichten.

Lust auf Laser? Laserdisc-Games im Kommen
Power Play 05/1991: Bericht Laserdisc-Games von Software Corner.

Power Play 05/1991: Bericht Laserdisc-Games von Software Corner.

Eine ganze Doppelseite wurde diesem Thema in der Ausgabe 05/1991 gewidmet. (Ich berichtete ja bereits hier und hier über meine Erfahrungen mit Dragon’s Lair auf Laserdisc.)

Man kann erkennen, dass der Gebrauch einiger Fachbegriffe nicht so ganz treffsicher geschah – ein Laserdisc-Player ist nunmal kein CD-Player, und die Beschreibungen von CLV und CAV auch nur Worthülsen ohne Sinn…

Da war die Power Play allerdings nicht alleine – auch der Hersteller dieses Systems (Software Corner aus Mannheim) hat in seinem Prospekt so einige wirre Sätze über das CDTV von Commodore fallen lassen und über die Kompatibilität ihres Systems mit besagtem CDTV. (Es wurde suggeriert, dass man auch CDTV-Spiele mit diesem Player spielen konnte. Das stimmt natürlich nicht: Allenfalls hätte man einen Laserdisc-Player an ein CDTV anschließen können wie auch an andere normale Amigas, um die Laserdisc-Games darauf zu spielen.)

Neues Medium, unklare Informationslage
Power Play 05/1991: Bericht Laserdisc-Games von Software Corner.

Power Play 05/1991: Bericht Laserdisc-Games von Software Corner.

Auch spricht die Power Play davon, dass der Arcade-Klassiker „After Burner“ ebenfalls auf Laserdisc erscheinen sollte – das war offensichtlich ein Versehen, denn Afterburner war kein Laserdisc-Spiel.

Dieser Artikel war damals Grundlage für meine Entscheidung, einen Laserdisc-Player zu kaufen. Es war ein teurer Spaß, denn alleine der Player kostete über 1.000 DM damals, und eines der Spiele, soweit ich mich erinnern kann, kostete ebenfalls 150 DM.

Unabhängig davon, dass die Spiele auf Laserdisc nicht gerade das Gelbe vom Ei waren (in Bezug auf Langzeit-Motivation), erschienen sie auf den ersten Blick natürlich unglaublich spektakulär. Zu dieser Zeit, Anfang der 1990er Jahre, war die typische Grafik auf allen Systemen (sogar hochgezüchteten PCs) sehr pixelig. Und da die Laserdisc-Games letztendlich reine Videofilme waren, die man „steuern“ konnte, kam man sich in den ersten Minuten immer vor wie im Kino.

Oliver Kilb

Oliver Kilb

Schön, dass ihr vorbeischaut! Viel Spaß auf meiner kleinen Homepage.

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1 Antwort

  1. 17. Januar 2018

    […] an, ob die Firma „Software Corner“ in Mannheim noch existiert. Man erinnert sich: Diese Firma brachte die Laserdisc Games raus, unter anderem auch mit Dragon’s Lair. Antwort: Nein, sie existiert nicht mehr. Meiner […]

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